Kaufnebenkosten sind alle zusätzlichen Kosten, die beim Kauf einer Immobilie neben dem eigentlichen Kaufpreis anfallen. In der Praxis betragen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland zwischen ca. 6 % und ca. 12 % des Kaufpreises. Sie setzen sich primär aus der Grunderwerbsteuer, den Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls einer Maklerprovision zusammen.
Die Höhe der Kaufnebenkosten hängt unter anderem vom Bundesland ab, da die Grunderwerbsteuer regional unterschiedlich festgelegt wird. Je nach Standort kann dies den finanziellen Gesamtaufwand beim Immobilienkauf deutlich beeinflussen.
Im Vergleich dazu fallen andere Kostenbestandteile bundesweit ähnlich aus. Beim Immobilienkauf lohnt es sich daher, regionale Unterschiede frühzeitig zu berücksichtigen.
Niedrig: 3,5%
Mittel: 4,5% – 6,0%
Hoch: 6,5%
„Kaufnebenkosten machen je nach Bundesland 6–12 % des Kaufpreises aus."
Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt, welche Auswirkungen Kaufnebenkosten auf den tatsächlichen Gesamtpreis einer Immobilie haben. Ausgegangen wird von einem Immobilienkauf mit einem Kaufpreis von 300.000 Euro in einem Bundesland mit hoher Grunderwerbsteuer und mit eingeschaltetem Makler.
Zur Grunderwerbsteuer kommen die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag hinzu. Zusätzlich fällt eine Maklerprovision an. Zusammengerechnet ergeben sich so Kaufnebenkosten von rund 30.000 bis 45.000 Euro, abhängig vom Bundesland und der genauen Provisionsregelung.
Der tatsächliche Kapitalbedarf liegt damit deutlich über dem reinen Kaufpreis. Statt 300.000 € müssen Käufer insgesamt mit einem Betrag von über 336.210 € rechnen.
Dieses Beispiel zeigt, dass Kaufnebenkosten den finanziellen Aufwand spürbar erhöhen und bei der Planung von Anfang an berücksichtigt werden sollten.
Die meisten Banken setzen voraus, dass Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden.
Der Immobilienkredit deckt in der Regel nur den Kaufpreis ab, nicht die zusätzlichen Kosten, die beim Erwerb entstehen.
Berechnen Sie, welche Nebenkosten bei Ihrem Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen.
Eine 110-Prozent-Finanzierung beschreibt den Fall, wenn Banken nicht nur den Kaufpreis der Immobilie, sondern auch die Kaufnebenkosten mitfinanzieren. Dadurch ist ein Immobilienkauf grundsätzlich auch ohne eigenes Startkapital möglich.
Wenn Kaufnebenkosten über eine 110-Prozent-Finanzierung mitfinanziert werden, steigt die Kreditsumme über den Immobilienwert hinaus.
Aber Achtung:
Das führt zu höheren Finanzierungskosten und erhöht das finanzielle Risiko deutlich. Daher setzen Banken bei einer 110-Prozent-Finanzierung meist ein stabiles Einkommen, eine gute Bonität und eine passende Immobilie voraus.
Ein Teil der Kaufnebenkosten lässt sich reduzieren, indem bewegliches Inventar wie eine Einbauküche oder Möbel realistisch bewertet und separat im Kaufvertrag ausgewiesen wird, da darauf keine Grunderwerbsteuer anfällt.
Bei Fragen zu etwaigen Möglichkeiten, um die Kaufnebenkosten zu reduzieren, wenden Sie sich gerne an Ihren Immobilienmakler in Bonn!
Ob Kaufnebenkosten steuerlich absetzbar sind, hängt davon ab, wie die Immobilie genutzt wird. Bei selbst genutzten Immobilien können Kaufnebenkosten in der Regel nicht von der Steuer abgesetzt werden.
Anders ist die Situation, wenn die Immobilie vermietet oder gewerblich genutzt wird. In diesem Fall zählen die Kaufnebenkosten zu den Anschaffungsnebenkosten und können steuerlich berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem die Grunderwerbsteuer, die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag sowie eine gezahlte Maklerprovision.
Selbst bewohnte Immobilie
Nicht absetzbar – Kaufnebenkosten können nicht von der Steuer abgesetzt werden.
Vermietete Nutzung
Steuerlich absetzbar:
Für Käufer bedeutet das: Kaufnebenkosten sind nur dann steuerlich relevant, wenn mit der Immobilie Einkünfte erzielt werden. Bei einer Eigennutzung bleiben die Kaufnebenkosten steuerlich unberücksichtigt.
Neben den eigentlichen Kaufnebenkosten entstehen beim Immobilienkauf häufig weitere Ausgaben, die nicht im Kaufvertrag stehen, aber finanziell eingeplant werden sollten.
Diese zusätzlichen Kosten erhöhen zwar nicht den Kaufpreis der Immobilie, wirken sich aber direkt auf die finanzielle Belastung aus. Wer sie frühzeitig berücksichtigt, kann den Immobilienkauf realistischer planen und finanzielle Engpässe vermeiden.
Ermitteln Sie den realistischen Wert Ihrer Immobilie – keine anonyme Online-Schätzung, sondern eine fundierte Analyse durch unsere Experten vor Ort. Schriftliche Einschätzung zeitnah, kostenlos und unverbindlich.
Kaufnebenkosten sind alle zusätzlichen Kosten, die beim Kauf einer Immobilie neben dem eigentlichen Kaufpreis anfallen. In der Praxis betragen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland zwischen ca. 6 % und ca. 12 % des Kaufpreises. Sie setzen sich primär aus der Grunderwerbsteuer, den Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls einer Maklerprovision zusammen.
Die Höhe der Kaufnebenkosten hängt unter anderem vom Bundesland ab, da die Grunderwerbsteuer regional unterschiedlich festgelegt wird. Je nach Standort kann dies den finanziellen Gesamtaufwand beim Immobilienkauf deutlich beeinflussen.
Im Vergleich dazu fallen andere Kostenbestandteile bundesweit ähnlich aus. Beim Immobilienkauf lohnt es sich daher, regionale Unterschiede frühzeitig zu berücksichtigen.
Niedrig: 3,5%
Mittel: 4,5% – 6,0%
Hoch: 6,5%
„Kaufnebenkosten machen je nach Bundesland 6–12 % des Kaufpreises aus."
Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt, welche Auswirkungen Kaufnebenkosten auf den tatsächlichen Gesamtpreis einer Immobilie haben. Ausgegangen wird von einem Immobilienkauf mit einem Kaufpreis von 300.000 Euro in einem Bundesland mit hoher Grunderwerbsteuer und mit eingeschaltetem Makler.
Zur Grunderwerbsteuer kommen die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag hinzu. Zusätzlich fällt eine Maklerprovision an. Zusammengerechnet ergeben sich so Kaufnebenkosten von rund 30.000 bis 45.000 Euro, abhängig vom Bundesland und der genauen Provisionsregelung.
Der tatsächliche Kapitalbedarf liegt damit deutlich über dem reinen Kaufpreis. Statt 300.000 € müssen Käufer insgesamt mit einem Betrag von über 336.210 € rechnen.
Dieses Beispiel zeigt, dass Kaufnebenkosten den finanziellen Aufwand spürbar erhöhen und bei der Planung von Anfang an berücksichtigt werden sollten.
Die meisten Banken setzen voraus, dass Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden.
Der Immobilienkredit deckt in der Regel nur den Kaufpreis ab, nicht die zusätzlichen Kosten, die beim Erwerb entstehen.
Berechnen Sie, welche Nebenkosten bei Ihrem Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen.
Eine 110-Prozent-Finanzierung beschreibt den Fall, wenn Banken nicht nur den Kaufpreis der Immobilie, sondern auch die Kaufnebenkosten mitfinanzieren. Dadurch ist ein Immobilienkauf grundsätzlich auch ohne eigenes Startkapital möglich.
Wenn Kaufnebenkosten über eine 110-Prozent-Finanzierung mitfinanziert werden, steigt die Kreditsumme über den Immobilienwert hinaus.
Aber Achtung:
Das führt zu höheren Finanzierungskosten und erhöht das finanzielle Risiko deutlich. Daher setzen Banken bei einer 110-Prozent-Finanzierung meist ein stabiles Einkommen, eine gute Bonität und eine passende Immobilie voraus.
Ein Teil der Kaufnebenkosten lässt sich reduzieren, indem bewegliches Inventar wie eine Einbauküche oder Möbel realistisch bewertet und separat im Kaufvertrag ausgewiesen wird, da darauf keine Grunderwerbsteuer anfällt.
Bei Fragen zu etwaigen Möglichkeiten, um die Kaufnebenkosten zu reduzieren, wenden Sie sich gerne an Ihren Immobilienmakler in Bonn!
Ob Kaufnebenkosten steuerlich absetzbar sind, hängt davon ab, wie die Immobilie genutzt wird. Bei selbst genutzten Immobilien können Kaufnebenkosten in der Regel nicht von der Steuer abgesetzt werden.
Anders ist die Situation, wenn die Immobilie vermietet oder gewerblich genutzt wird. In diesem Fall zählen die Kaufnebenkosten zu den Anschaffungsnebenkosten und können steuerlich berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem die Grunderwerbsteuer, die Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag sowie eine gezahlte Maklerprovision.
Selbst bewohnte Immobilie
Nicht absetzbar – Kaufnebenkosten können nicht von der Steuer abgesetzt werden.
Vermietete Nutzung
Steuerlich absetzbar:
Für Käufer bedeutet das: Kaufnebenkosten sind nur dann steuerlich relevant, wenn mit der Immobilie Einkünfte erzielt werden. Bei einer Eigennutzung bleiben die Kaufnebenkosten steuerlich unberücksichtigt.
Neben den eigentlichen Kaufnebenkosten entstehen beim Immobilienkauf häufig weitere Ausgaben, die nicht im Kaufvertrag stehen, aber finanziell eingeplant werden sollten.
Diese zusätzlichen Kosten erhöhen zwar nicht den Kaufpreis der Immobilie, wirken sich aber direkt auf die finanzielle Belastung aus. Wer sie frühzeitig berücksichtigt, kann den Immobilienkauf realistischer planen und finanzielle Engpässe vermeiden.
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